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NIWA - Hintergründe:
eine kleine Auswahl von Kurzaufsätzen
aus Vorträgen und Ausbildungen,
die immer wieder nachgefragt werden.
Ich versuche so nach und nach Eure weiteren Wünsche hier noch einzustellen.
Die PowerPoint Präsentationen könnt Ihr unter "downloads" runterziehen.
Also immer mal vorbei schauen!
 Wie es zu dem Namen Nordic Indoor Walking kommt
 Der richtige Trainingspuls
 NIW, Trainingspuls und Laktat
 "Richtig Trainieren" - einige kritsche Worte
 NIW, das bessere Trainingssystem!
 Fettverbrennung beim NIW
IndoorCycling
 Der Sattel und der Popo
 Pulssteuerung beim Spinning
 Säure und Basen
Die Sache mit dem Namen von Nordic Indoor Walking
JO. Eine Frage, die uns immer wieder gestellt wird: Die Bewegung ist ganz anders als beim Nordic Walking? Ja stimmt, nur die Bewegung von
Nordic Walking ist anders als unsere.
Als wir begannen, 1997 das Trainingskonzept zu entwickelt, war die Frage, wie nennen wir unser Baby. Damals hat noch niemand
im Entferntesten an Nordic Walking gedacht.
Die elliptische Bewegung ähnelt dem Walken, die Armarbeit dem Skilanglauf, englisch: Nordic Skiing. Dazu kam noch unsere inzwischen 10 jährige
Erfahrung im IndoorCycle-Bau. Daraus war der Name geboren: Nordic Indoor Walking! Also ist die müßige Frage, wer war zuerst da, das Huhn oder das Ei.
Für mich ist das kein Problem, denn beide Bewegungsformen sind eine tolle Sache. Das sehen Sie an meinen Ausführungen dazu :-).
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Der richtige Trainingspuls-Allgemein
JO. Der Trainingspuls wird nicht durch das Alter bestimmt, das ist reine Statistik. Bei einer Studio von 1840 Personen lagen nach der Pulsformel genau 40 im richtigen Bereich. Im Alter nimmt statistisch der Maximalpuls ab. Das liegt aber weniger an der Herzfunktion, vielmehr
an der zunehmenden "Verkalkung" der Aterien. Die Aterien sind dadurch nicht mehr so elastisch, das Herz muss gegen mehr Druck arbeiten, folglich sinkt der Maximalpuls.
Der Puls ist vielmehr von mehreren anderen Komponenten in viel größerem Umfang abhängig:
Pulserhöhend ist:
Zunächst wieviel der Körpermuskulatur benutzt wird. Je mehr Muskelanteil, je höher der (Maximal/Trainings)-Puls.
Pulssenkend ist:
Unter welcher Muskelspannung die Muskulatur benutzt wird. Ob mit hohen Dauerspannungen gearbeitet wird
oder es eine Bewegung ist, die ständige Entspannungsphasen hat, bei der der Muskel durchblutet werden kann.
Man spricht davon, ob das Herz Druckarbeit wie z.B. bei Skiabfahrt oder beim Rudern leisten muss,
oder Volumenarbeit, wie z.B. beim Skilanglauf. Bei Herzdruckarbeit ist der Maximalpuls niedrig, der Motor muss sozusagen zusätzlich eine Steigung
überwinden. Bei 30% Belastung des Muskels ist die Durchblutung schon stark engeschränkt ist, bei 50% erfolgt keine Durchblutung mehr.
Beim Laufen oder Skilanglauf, folgt eine kurze Belastung einer langen Entspannungphase, hoher Puls, gute Sauerstoffversorgung und trotzdem geringe innere Belastung.
Bei Herzdruckarbeit erfolgt eine schlechte Durchblutung, der Körper muss anaerob Energie erzeugen, mit der Folge der Übersäuerung und
vieler weiteren "schlechten" Abfallprodukte. Meist kommt dann noch dazu, dass ein zu hoher Trainingspuls empfohlen wird. Ein Teufelskreis der Überlastung beginnt.
Am leichtesten wird es verständlich, wenn man den Maximalpuls eines Sportlers betrachtet. Beim Schwimmen hat
dieser Sportler einen Maximalpuls von
120, beim Radfahren 150 und beim Laufen 180.
Jetzt spätestens sollte klar sein, dass das wichtigste Kriterium vor allem ist, ob die Bewegung durch
Herzdruck- oder Herzvolumenarbeit gekennzeichnet ist. Bei unserem Sportler sind es stolze 60 Schläge,
die sich der Pulsschlag allein durch die Bewegungsform unterscheidet. Glauben Sie jetzt noch an die Pauschalformel 220 - Lebensalter mal X %?
Wir propagieren in unserer Ausbildungen zwei Pulsbereiche für jedes Gerät zu geben. Den Regenerationspuls und den Aufbaupuls
(Grundlagen 1-Trainingsbereich-GA!). Im Cardiobereich
wird immer abwechselnd mit diesen zwei Bereichen trainiert. Außerdem empfehlen wir nach jeder Krafteinheit ein 1/2 Stunde
Regenerationstraining auf einem Cardiogerät. Und vor allem, jedes Cardiogerät hat seinen eigenen Trainingspuls!
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NIW, der Puls und Laktatwerte
JO. Der Puls ist eine reine Drehzahlmesser. Ob unser Motor aber optimal arbeitet, sozusagen den besten Drehmoment hat, zeigt erst der Laktatwert.
Daneben zeigt der Laktatwert auch, in welchem Energiestoffwechsel man sich befindet und letztlich gibt der Laktatwert Auskunft über die innere Belastung.
Wir haben eine ganze Testreihe durchgeführt, um Nordic Indoor Walking einordnen zu können. Durch den hohen arbeitenden Muskulaturanteil, - fast
des gesamten Körpers -, sowie die lockere Bewegung ist Nordic Indoor Walking
gesunde Herzvolumenarbeit. Trotz hohem Puls und anspruchsvollen Belastungsprofilen lagen die Laktatwerte unter 3,0 mol und niedrieger oder anders ausgedrückt:
Sie leisten die gleiche Arbeit, aber mit mehr Muskulatur.
Sie arbeiten beim Nordic Indoor Walking mit gut 30 Schlägen höher, als der Pulsempfehlung auf einem Fahrrad-Testergometer ergibt.
Stellen Sie sich bildlich vor, Sie spannen ein zweites Pferd vor dem Wagen, der Energieverbrauch verdoppelt sich, die Belastung für die Pferde ist aber nur noch die 1/2.
Eine ander Sache ist die Empfindung von sportlicher Belastung. Je mehr ihr gesamter Körper bei einer Belastung beansprucht wird, um so angenehmer
empfinden Sie die Bewegung. Allein aus diesem Gesichtpunkt, ist Nordic Indoor Walking ein Trainings-Motivator.
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Die Sache mit dem "Richtig Trainieren"
- Verstehen Sie jetzt .... -
JO. Im Fitnessbereich kursieren ja ständig die "trendy´chsten" Trainingstheorien und Formen. Zum Beweis werden dann Gallionsfiguren angeführt, mit austrainierten
und definierten Körpern, allen voran Arnold Schwarzenegger.
Der Mann hat Erfolg, unbestrittenund, ich gönne es ihm, Hut ab, aber sportlich mit welchen Mitteln? Nachdem er jahrelang abgestritten hat, dass gedopt wurde, gibt er es ja inzwischen zu.
Auch so
eine bedauerliche Zeiterscheinung, dass Politiker zugeben, gelogen zu haben. Aber das schlimme daran ist eigentlich, dass das
inzwischen allgemein als normal akkzeptiert wird.
Wenn Testosteron o.ä. gespritzt wird,
brauchen man im Prinzip nur eine Handel anzuschauen und der Erfolge stellt sich ein.
An was krankt nun die Fitness-Szene? Untersuchungen zeigen, - leider - , an mangelnden Trainingserfolg. Wenn Sie wie ich von der klassischen Sportbundtrainerausbildung kommen,
jahrelang im Leistungssport trainiert haben, sind sie zunächst verblüfft, wie in Fitnessstudios trainiert wird. Sie lassen sich durch solche Gallionsfiguren blenden und
akzeptieren ihre 3 x 24 Wiederholungen an den Kraftgeräten, machen Pump, T - Bo und ähnliche Dinge mit. Der Glaube stirbt zuletzt.
Über kurz oder lang kommt dann aber der Frust, ein Trainingsfortschritt ist nach dem Anfangserfolg nicht zu verzeichnen. Langsfristig fühlen Sie sich sogar schlechter.
Folgeerkenntnis: "Es bringt nichts" - Kündigung - . Momentan haben doch gerade damit die Studios zu kämpfen. Jeder war einmal im Fitnesstudio und hat meist eine
solche negative Erfahrung hinter sich. Tja und irgendwann gibt es halt keine potentiellen Kunden mehr, die man anwerben kann.
Und an was liegt es? Für Erfolg müssen Sie sich bei Kraft anstrengen und HOHE Gewichte heben, bei Ausdauer LANGE trainieren. Nur in der Praxis wird ein
"Leibziger Allerlei" als Training angeboten. Heute bin ich sehr kritisch geworden. Ich frage mich (wieder), was soll trainiert werden, welches pysiologisches System.
Wo sollen da Trainingsanpassungen hervorgerufen werden? Tja, da bleibt bei den Trends nicht viel übrig.
Grundlagentraining (GA) und Regenrations- u. Kompensationstraining (ReKom) sind in Studios Fremdwörter, obwohl das im Leistungssport 90% des Trainingsumfanges
ausmacht.
Was sind nun die Konsequenzen für Studios? Es wird auf Wellness abgestellt, noch eine Sauna mehr mit bunten Lichtchen, noch eine bunte Werbekampanie mit vollmundigen Versprechungen oder es wird auf Kommunikation abgestellt.
Klar ist ein Fitnessstudio irgendwie ein Kontakttreffpunkt, wie jeder Verein auch. Aber die Kernaussage, für die ein Studio stehen sollte: "Fitness und Gesundheit" erfüllt es gerade nicht.
Ich weiss, alles schreit jetzt, was weiß den der, bei uns ist alles anders.
Ich will es Ihnen einmal an Laktatwerten verdeutlichen, was da vor sich geht: Laktat entsteht immer, sobald Sie durch die Belastung in die anaerobe
Energiegewinnung kommen. Laktat ist schädlich.
Laktat hat sich auch nicht nach einer Stunde abgebaut, sondern kann sich zu einem Dauerzustand addieren.
Laktat bzw. ein hoher Laktatwert schädigt das Immunsystem. Man spricht in der Fachliteratur von einem "open window". Verstehen Sie jetzt, warum manchen Sportler immer krank sind?
Laktat blockiert die Enzyme, die für die Fettverbrennung verantwortlich sind. Warum aber trainieren 99,9 % der Studiokunden? Um Fettpolster loszuwerden!!!
Laktat geht anheim mit dem Kortisolwert. Kartisol ist das Hormon , das uns alt macht. Ein hoher Kortisolwert verhindert die Regeneration des Bindegewebes. Das ist nicht nur die Haut,
vor allem die Gelenknorbel sind damit gemeint. Verstehen Sie jetzt, warum die alten Fussballer alle Gelenkprobleme haben? Nicht wegen der Belastung, sondern der mangelnden Erholung.
Das Training konnte früher doch nicht hart genug sein, das
Abwärmen - Auslaufen waren Fremdwörter.
Ich theoretisiere nicht und zimmere hier eine weitere x´te Theorie zusammen. Nein, wir haben gemessen, selber und nicht irgendwo abgeschrieben:
Beinpresse 3 x 24 Wiederholungen 14 mmol Laktat. Spinning Bergkurs 12 mmol Laktat. Aber jetzt kommt das, was auch für uns verblüffend war:
Morgens ausgeruht: Studio- Aerobictrainerin und Studiobesitzerin: 14 mmol oder eine Krankenschwester, morgens, seit Tagen nicht trainiert 12 mmol.
Wohlgemerkt als Dauerzustand!
Jetzt nähern wir uns dem eigentlichen Problem:
Beruflicher Stress hat körperlich die selben Auswirkungen, wie ein hartes Wettkampftraining. Und das täglich 8 Stunden am Tag und unter Umständen geht es zu Hause weiter.
Und jetzt kommen dieses Menschlein zu Ihnen ins Studio.
Ausgelaugt, das Menschlein fühlt sich nicht wohl in seiner Haut und doch hat er sich entschlossen etwas für seine Gesundheit und Wohlbefinden zu tun. Er vertraut Ihnen.
Was macht das Fitness-Studio? 3 x 24. Setzt also auf den schon hohen Laktatwerte noch einen drauf. Und jetzt fragen Sie noch, warum die Leute kündigen.
Das ist keine Theorie, wir machen nicht nur Ausbildungen, wir arbeiten auch täglich in einem Studio. Dieses Menschlein kommt täglich öfter rein, als "neutrale". Ein bisschen Nachforschung im Kennenlerngespäch zeigt
schon, wo der Hase läuft:
im Beruf Stress mit dem Chef, zu Hause Stress mit Frau/Mann und Kinder, falsche Ernährung, wie viel Kaffee, Nachtschicht usw.. Sie brauchen dazu nicht
einen aufwendigen Laktat-Stufentest zu machen.
Ein Pikser reicht in der Regel schon, um den Mensch einzuschätzen und schwarz auf weis haben Sie die Bestätigung.
Was also tun? Erstmal diesen Wert runterzukriegen! Dieses Menschlein ist ja zusagen krank, nur kommen die Symptome erst später. Sie haben eine einmalige Chance.
Die "Krankheit" zu beseitigen, bevor sie ausbricht.
Das kann schon 14 Tage täglich eine 1/2 Stunde Rekomstraining bedeuten, bis Sie den Wert
unten haben. Und JETZT und nur jetzt können Sie mit dem eigentlichen Aufbau-Training beginnen. Aber bitte nicht mit 3 x 24 :-)
Wenn der Kunde diesen Zusammenhang versteht, er täglich fühlt, wie es ihm besser geht, dann haben Sie einen treuen Kunden gewonnen.
Selbst wenn er mal pausiert, - es gibt immer mal was Privates, was einem vom Studio abhält, - er kommt später wieder, wenn es ihm (wieder) schlechter geht, denn er weiß,
"hier werden Sie geholfen".
Das ist der Unterschied!
PS: Ich weiß, ich habe manchmal überzogen. Aber nur die Übertreibung läßt Sie zuhören und ich entschuldige mich schon bei allen, denen ich Unrecht getan habe ;-).
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Nordic Indoor Walking, das bessere Trainingssystem?
JO. Warum soll Nodic Indoor Walking besser sein? Bei Nordic Indoor Walking trainieren Sie mit einem relativ hohen Puls,
gleichzeitig steigt der Laktatwerte aber nicht an.
Sie bleiben bei Nodic Indoor Walking im aeroben Bereich. Selbst in anspruchsvollen Stundenprofilen liegen die Werte im Grundlagenausdauerbereich.
Die menschliche Lauffrequenz setzt hier natürliche Grenzen, die einer Überbelastung vorbeugen. Sie arbeiten mit der gesamten Körpermuskulatur.
Damit hat Nordic Indoor Walking eine große Gesamtbelastung, die inner Belastung jeder Muskelzelle ist aber gering und kann über die aerobe Energiegewinnung abgedeckt werden.
Die aerobe Energiegewinnung erfolgt ausschließlich in den Mitochodrien. Nur hier allein, wird Fett verbrannt. Sobald die innere Belastung zu hoch wird, erfolgt die
Energiegewinnung anaerob im Zythoplasma der Zelle, ein völlig anderes System. Gleichzeitig kann in den Mitochondiren nur noch Kohlenhydrate verbrannt werden.
Das System der Fettverbrennung in den Mitochondrien wird dabei blockiert. Das Trainingsziel ist aber, dieses System der Fettverbrennung in den Mitochondiren zu aktivieren.
Trainierte Mitochondrien können mehr Energie erzeugen aus Fett, gleichzeitig verstoffwechseln sie auch das Laktat.
Sie erreichen damit mit Nordic Indoor Walking eine Verbesserung auf der zellularer Ebene. Durch Nordic Indoor Walking werden Ihre Mitochondrien trainiert.
Nochmals, man kann es nicht oft genug sagen: Nur hier wird aerob Fett und Kohlehydrate verbrannt. Das Fett wird ausschließlich hier und nur hier, in den
Mitochondrien verbrannt.
Die anaerobe Energiegewinnung findet in Zythoplasma der Zelle statt. Diese Energiegewinnung war wichtig für unseren Steinzeitvorfahr, um vor dem Säbelzahntiger zu fliehen.
Bedauerleicherweise springt dieses Flucht/Kampf-System auch an, wenn Sie Ärger mit dem Chef haben. Und dann produzieren Sie hohe Laktatwerte. Sie können aber nicht fliehen,
körperlich den Stress, das Laktat, das Kortisol u.v.m. abbauen.
Verstehen Sie jetzt das Problem?
Gesundheit, Ausdauer und Stressresitenz zeichnet sich durch eine große Mitochondriendichte aus, um erst gar nicht in diese Bereiche zu kommen und schnell solche Negativsubstanzen abzubauen.
Nordic Indoor Walking trainiert das System der Mitochondrien in der Zelle. Damit werden Sie leistungsfähiger und stressresitender bzw. baut diese schädigende
Abfallprodukte aus Sport und Beruf schneller ab.
Schöne Nebeneffekte, die Grundfettverbrennung wird um das mehrfache angekurbelt. Nordic Indoor Walking, als moderates Ausdauertraining ist das beste Antidepressiva.
Mit moderaten Ausdauertraining steigern Sie lt. Prof. Uhlenbrok die Aktivität Ihres Immunsystem bis zu 400%.
Verstehen Sie jetzt unsere Begeisterung für Nordic Indoor Walking?
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Fettverbrennung im Nordic Indoor Walking
JO. Vielleicht haben Sie schon Erfahrung mit Cardiotraining? Vielleicht kennen Sie auch Teilnehmer, die
beständig und fleißig trainieren, der Schweiß fließt in strömen und doch nicht abnehmen? Sie fragen sich warum?
Die zwei Haupttotsünden sind meistens:
Es wird zu intensiv trainiert wird. Bei hohen Intensitäten werden nur Zucker umgesetzt, die Fettverbrennung
wird blockiert.
Die andere Totsünde für die Fettverbrennung ist: Vor dem Training noch einen Shake mit Kohlehydraten/Zucker gedrunken oder noch schnell einen
Energieriegel wie Mars eingeworfen? Folge: Der Insulinspiegel
schnellt in die Höhe und blockieren die Fettverbrennung. Es wird auch wieder nur noch Zucker umgesetzt.
Wir haben die Lösung: Nordic Indoor Walking ist der ideale Fettkiller und macht noch
eine Menge Spaß. Durch die natürliche Begrenzung der Lauffrequenz und dem gleichzeiteigen Einsatz der gesamten Körpermuskulatur
werden zu hohe Belastungen und Schädigungen vermieden, die ansonsten die Enzyme zur Fettverbrennung blockieren.
Mit Nordic Indoor Walking trainieren Sie im richtigen Bereich, der bei Leistungssportlern mehr als
90% ihres Trainingsumfanges ausmacht.
Man liest in diesem Zusammnhang immer wieder,
dass ein höherer Belastungsstufe auch mehr Fett verbrennen würde. Diese Aussage ist falsch. Sie verbrennen immer das selbe Pensum
an Fett, bis zu einer lockeren Jogginggeschwindigkeit von circa 13,5 km/h. Sobald Sie drüber gehen, wird überhaupt kein Fett mehr
verbrannt, sondern nur noch Zucker umgesetzt.
Wer es immer noch nicht glaubt, hier eine Grafik aus der Spiroergometrie eines Einsteigers, die zeigt, bei welcher Geschwindigkeit aus welchen Töpfchen
die Energie kommt. Bei 13,5 km/h wird die Fettverbrennung abgeschaltet, die Fettverbrennung ist jetzt NULL. Das eigentliche Ziel ist aber doch das System der Fettverbrennung zu trainieren!
Viele sog. Fatburner haben das Thema schlicht verfehlt.

Der Unterschied zwischen einem Trainierten und einem Untrainerten ist, dass er einen größeren Teil seiner Gesamtenergien aus den Fetten
bereitstellt. Beim Abfängern werde um 10% aus Fettsäuren bereitgestellt. Bei gut trainierten, bis zu 50%.
Wenn Sie jetzt im Training über das Ziel hinausschießen, wird das System der Fettverbrennung abgeschaltet. Eine Verbesserung erfolgt nicht.
Schon 5 Pulsschläge zuviel können den ganzen Trainingseffekt zunichte machen.
Bei Nordic Indoor Walking liegen Sie immer genau im richtigen Bereich. Wir haben dazu Testreihen durchgeführt, wie hoch der Laktatwert
steigt, selbst bei anspruchvollen Profilen. Er lag durchweg um die 2,5 mmol. Das bedeutet, Sie liegen im Maximum der Fettverbrennung.
Bei mehr würde das System abschalten und nur noch Zucker vebrennen. Das ist das revolutionäre Training bei Nordic Indoor Walking,
durch die Ganzkörperarbeit wird mehr Energie verbraucht, die Belastung der einzelnen Muskelzelle ist aber gering. Damit kann die
Energiebereitstellung aerob und auf den Maximalwert der Fettverbrennung erfolgen. Das System der Fettverbrennung in den Mitochondrien,
den Kraftwerken der Zelle, wird damit optimal angesprochen.
Schauen Sie sich einmal die Tabelle in Ruhe an, wie sich ein Grundlagentraining auf die Leistungsfähigkeit in 8 Wochen positiv auswirkt.
| Parameter |
10,5 km/h |
12 km/h |
13,5 km/h |
15 km/h |
| Laktatc I |
1,2 |
1,5 |
2,6 |
5,1 |
| Laktat II |
1,1 |
1,0 |
1,7 |
3,7 |
| RQ I |
0,95 |
0,98 |
0,99 |
1,04 |
| RQ II |
0,84 |
0,88 |
0,92 |
0,97 |
| Fett kcal I |
94 |
43 |
0 |
0 |
| Fett kcal II |
293 |
264 |
212 |
71 |
| Gesamtverbrauch I |
1194 |
1576 |
1796 |
2356 |
| Gesamtverbrauch II |
942 |
1258 |
1590 |
2124 |
Vergleich der Test (I)- und Retest (II) nach 8 Wochen Grundlagen-Lauftraining
Für ein erfolgreiches Training gehört vor allem auch die richtige Ernährung,. Darauf will ich jetzt nicht im einzelnen eingehen,
das können andere besser, sondern nur auf den Zeitpunkt.
Um unseren Körper wieder zur natürlichen Fettverbrennen zu erziehen, sollte die letzte Mahlzeit mind. 3 Stunden zurückliegen.
Vor allem trinken Sie keine gezuckerten oder Kohlenhydratgetränke vor dem Training. Es treibt den Insulinspieegel hoch, der die Fettverbrennung blockiert.
Vor dem Training, im Sinne der Entwicklung der Grundlagenausdauer und der Fettverbrennung sind Zucker und Kohlehydrate TABU.
Wer Hunger hat, ein Eiweissshake ist immer erlaubt, ohne Zucker und Kohlehydrate, am besten ist aber Wasser.
Ein anderes Thema ist vor Wettkämpfen/Spielen - wenn die Maximalleistung gebracht werden muss, das ist eine andere Sache.
Verlieren Sie nicht aufgrund von Empfehlungen von Leistungssportlern das Ziel: Sie wollen Ihre Zellen wieder dazu erziehen, Fett zu verbrennen.
Warum sollte die Zelle wieder Fett verbrennen, wenn Zucker im Überfluss angeboten wird? Auch Ihre Zelle nimmt immer den leichtesten Weg.
Die andere Totsünde ist durch rasch verfügbare kurzkettige Kohlehydrate oder Zucker der Insulinspiegel in die Höhe zu treibend. Insulin schaltet die
Fettverbrennung ab (-> Energieriegel, Dextrapur, Kohlehydratdirnks) und es wird auf ausschließliche Zuckerverbrennung umgestellt.
Vielen ist auch noch nicht der Teufelskreis von Zucker und kurzkettigen Kohlehydraten klar. Diese Kohlehydrate gehen schnell ins Blut über.
Folge der Insulinspiegel schnellt nach oben.
Das Insilin bewirkt, dass der Zucker in die Zellen eingelagert wird, um den Blutzucker zu senken. In der Zelle wird der Zucker in Fett umgewandelt,
ein Schutzmechanismus, damit die Zelle nicht platzt. Verstehen Sie jetzt, warum Schweine, obwohl sie kein Fett fressen, sondern nur Kohlehydrate,
doch fett werden?
Statistisch gesehen, essen wir immer weniger Fett. Statistisch gesehen werden wir immer fetter. Der Feind ist endlich ausgemacht: Zucker und
kurzkettige Kohlehydrate. Das ist natürlich kein Freibrief für übermäßgen Fettgenuss, dass wir uns nicht falsch verstehen.
:-)
Wer es schafft, morgens raus, rein in die Sportklamotten und eine Stunde ge`niwad. Morgens schwimmen noch die Fettsäuren im Blut und warten darauf,
verbrannt zu werden .... ich geb´s zu, ich hab morgens auch so meine Probleme, verkatert und zersaust im Studio zu stehen, aber es stimmt 100%´tig.
Die Belohnung: Es steht Ihnen dann ein Tag bevor, bei dem Sie vor Energie und Kreativität strotzen.
Denken Sie um und Nordic Indoor Walking ist das beste Konzept dazu.
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The never ending story: Der Sattel und der Popo
Gleich vorab, ich möchte Spinning nicht madig machen. Ich bin begeisteter IndoorBiker und werde
weiter spinnen ;-). Vor den Gefahren sollte Man(n)/ Frau
die Augen aber nicht verschließen und mit etwas Randwissen kann man diese sogar vermeiden.
Das erste Problem beim Spinning aber auch Radfahren ist der Fahrradsattel. Aus medizinischer Sicht
ist der Fahrradsattel "fragwürdig". Es laufen da nun mal die Versorgungsadern zu den Geschlechtsteilen und wenn man
da nun mal konstant in einer Position verharrt, stellt man die Versorgung zum "besten Stück" ab. Bekannt sind die
daraus resultierenden Beschwerden: ... beim Harn lassen, ist noch das kleinste Problem, das geht weiter über Errektionsprobleme, Impotenz,
Zeugungsunfähigkeit und Hodenkrebs. Woher hat Armstrong wohl Hodenkrebs?
Jetzt Fahrradfahren und Spinning ganz zu verteufeln, bei denen vielen Vorteilen, ist auch falsch.
Setzen Sie sich einmal
auf einen Stuhl und legen Sie die Hände
unter den Popo. Sie fühlen unter den Pobacken zwei spitze Knochen. Das sind die Sitzknochen und auf denen
sollte man(n) auf dem Radel sitzen.
Der Sattel soll also hinten entsprechend so breit sein, daß sie genau auf diesen Knochen sitzen. Der vordere
Teil des Sattels darf auf keinen Fall höher stehen, als die hintere Verbreiterung.
Ansonsten kommt es zu obigen Problem, daß die Versorgungsadern abgerückt werden. Das ganze muß natürlich
auch unter Last, also wenn ich drauf sitze, so sein. Da gibt es Sättel mit Federung oder Gel, in denen
die Sitzknochen ein Paar Zentimeter versinken und schon haben wir wieder den Abdrückeffekt. Mir wird ein
ewiges Rätzel bleiben, wie ausgerechent der Marktführer Schwinn einen so liderlichen Sattel montiert, bei dem
die Verbreiterung für die Sitzknochen noch nach unten hängt, also den Druck auf den "Mittelteil" verstärkt. Aber dem
kann man ja mit einer kleinen Investition Abhilfe schaffen.

Weiter in diesem Themenbereich zum schönen Geschlecht. Auch wenn es im ersten Augenblick peinlich ist, ein kleines Gespäch,
das einem die Freude am Biken vielleicht wiedergibt. Zunächst einmal, bei Frauen sitzen diese beide spitzen Knochen
weiter auseinander. Der Sattel muß also hinten breiter sein. Immer die Hand drunter legen, ob die Sitzknochen wirklich
auf dem Sattel sitzen und nicht daneben. Gerade bei Frauen ist das besonders wichtig, denn das "Sitzgewebe" ist nicht dafür
ausgelegt drauf zu sitzen, sondern daß da ein Kind durchpaßt.
Das ist schon mal ein Teil des Problemes. Das nächste ist , Frauen sind nun mal nicht da so glatt gebaut, wie Männer,
die Ihr "Gehänge" nach oben schieben können... also da ist guter Rat teuer. Also meine Holde war nach 1-2 Stunden Tour immer ganz taub und hatte
so Ihre Probleme beim Wasser lassen. Abhilfe war dann, daß sie ihren Sattel nach vorne abneigte. Folge davon ist natürlich, daß sie mehr Gewicht auf den
Armen hat und man immer das Gefühl hat, man rutsch nach vorne. Da sie aber zumeist in Triathlon-Position fährt, hat sich das neutralisiert.
Eine weitere Hilfe können Sättel mit Einkerbungen und Ausbuchtungen bringen. Frau und Mann sollten nicht aus falschen Scham sich
den Spaß am Biken verderben lassen, testen und probieren sie, das ist bei diesem individuellen Thema einfach angesagt. Auch wenn die Profis mit den
harten (und teuren) Hobeln (Sätteln) kommen, bei 99,9 % kommt es auf diese Optimierung nicht an. Und nur um cool zu sein, würde ich mir das nicht antun.
Und dann noch ein Tip für die Praxis, verändern sie möglichst oft ihre Sitz und Lenkerposition um längeres "Abdrücken" zu vermeiden.
... egal was die Profis von optimaler Sitzpositionen erzählen ... denken sie an ihre Kinder ;-).
Eine Philosophie für sich ist die Radhose. ...mit Unterhose, ... auf blanker Haut, ... gefettetes Rehleder, ... Gehleinlage, ... Unterziehhose mit Einlage,
Gehlüberzieher für den Sattel. Man(n)/Frau muß es einfach probieren, manchen schwören auf einen String, andere verteufeln ihn, weil nur wund ...
Die Problematik ist nur mit try and error lösbar. Es gibt keine Pauschallösung. Der Lösung kommt Man(n)/Frau aber näher, wenn man über das individuelle Problemchen redet,
dann kann auch eine Lösung gefunden werden :-).
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Puls - Trainingssteuerung, wenn aber richtig
Der zweite große Problemkreis vor allem beim Spinning ist die Trainingssteuerung. Die Pulssteuerung hat sich in soweit ja schon bei allen
rumgesprochen und wird eingesetzt. Nur die Trainingspulsempfehlungen liegen meist daneben. Warum? ---
Dafür muß ich weiter ausholen. Als Trainingspuls wird meist empfohlen entweder der GA 1 Puls, das ist der Grundlagentrainingspuls 1 oder der Fatburnpuls, das
entspricht in der Trainingslehre dem ReKom-Puls. (Regenerations/Kompensationstraining). Wie wird dieser Puls nun bestimmt: Im schlimmsten Fall, nur über eine Tabelle, bei der vielleicht noch das Alter eingerechnet ist.
Etwas seriöser mit der % Regelung vom individuellen Maximalpuls oder
über Laktatbestimmung mit 1,8 mmol und 2,4 mmol-Puls. Die Werte wurden beim Sitzen ermittelt. ...
und darin liegt dann auch schon die Krux.
Der Trainingspuls ist immer abhängig von der Bewegungsform. Eine Person hat z.B. einen Trainingspuls beim Laufen von 150, bei Radfahren 130, beim Schwimmen von 120
Der Trainingspuls ist abhängig, ob das Herz Volumenarbeit oder Druckarbeit leistet. Der Maximalpuls fällt, je mehr Druckarbeit geleistet werden muß.
Nun besteht Spinning aus einer ganzen Menge Profilvarianten, Wiegeschritt Bergauf, Stehend ... das sind alles Formen, in denen
Druckarbeit geleistet wird. Folglich müßte für diese Abschnitte der Trainingspuls herabgesetzt werden. Nur, - das tut keiner ... vermultlich aus Unwissenheit? Dieses Kapitel
der Trainingslehre ist weitgehend unbekannt bei den Ausbildern, weil sie letztlich von einer Bewegungsform kommen und damit mit dieser Problematik nicht konfrontiert sind.
Folglich arbeiten die Teilnehmer in zu hohen Pulsbereichen und bilden eine ganze Menge Laktat.
Das wär ja nicht weiter schlimm, wenn Laktat nicht die Ursache vieler Probleme wäre:
Laktat schädigt ihr Immunssystem. So lange sie hohe Laktatwerte haben, ist ihr Immunssystem "down". Man spricht von einem "offenen Fenster" und sie sind anfällig für jeden Erreger, den sie gerade erwischen.
Laktat verhindert die Fettverbrennung, sie setzten vielleicht eine Menge Energie um, aber verbrennen kein Fett. Hochrechnungen, daß bei höherem Puls auch mehr Fett verbrannt wird, ist schlicht falsch.
Laktat verhindert weiterhin die Regeneration des Bindegewebes. Langzeitspätfolgen werden hier schon angelegt.
Schauen wir in die Praxis, die genau das bestätigt. Da sind doch immer ein paar Bobbelchen im Kurs (entschuldigt den Ausdruck, ist nicht bös gemeint).
Die schaffen wirklich fleißig den ganzen Kurs, der Schweis fließt, sie sind wirklich engagiert und regelmäßig dabei. Aber physiologisch tut sich gar nichts. Warum? Sie arbeiten fast nur anaerob mit Laktatbildung.
Sie kommen nicht weiter, ihr System im Sinne von mehr Mitochondrien, wird nicht trainiert, sondern sie setzen nur Zucker um, denn die anaerobe Energiegewinnung findet in Zithoplasma, nicht in den Mitochondrien statt.
Durch das Training erreichen wir genau das Gegenteil. Durch das Laktat werden Mitochondrien zerstört, (in denen ja das Fett verbrannt wird). Das System, Energie aus Fett heranzuziehen, wird immer schlechter und ein Teufelskreis wird dadurch eingeleitet.(und schon sind wir auch mitten im Themenbereich Energiebereitstellung)
Um das ganze für Sie "erfahrbar" zu machen, probieren Sie es einmal auf einem drehzahlunabhängigen Ergometer aus. (LiefFitness, EPL, Emotion). Drehzahlunabhängig heißt, der eingestellte Widerstand regelt sich immer nach, treten Sie langsamer,
wird mehr Widerstand zugesteuert, treten Sie schneller, wird der Widerstand verringert. Stellen Sie sich z.B. 100 Watt ein und treten diese mit 25 Umdrehungen/Minute, also mit mehr Widerstand und einmal mit 100 Umdrehungen/Minute, also mit weniger Widerstand aber öfters.
Was passiert mit Puls, Blutdruck und Laktatwert, wenn Sie schneller treten. Verringert er sich, bleicht er gleich oder steigt er und warum? Wirklich mal überlegen und probieren!
Wenn Sie schneller treten, steigt der PUls, der arbeitende Muskel steht jetzt weniger unter Spannung, sodass das Herz weniger Widerstand hat und schneller schlagen kann. Der Blutdruck fällt aus den gleichen Gründen, das herz muss jetzt gegen weniger Widerstand arbeiten und der Laktatwert fällt ebenfalls, weil jetzt die Adern weiter geöffnet sind und damit
mehr Sauerstoff zum Muskel kommt.
Verstehen Sie jetzt, dass bei Wiegeschritt oder Berg stehend der Puls fällt, Blutdruck und Belastung (Laktat) aber steigen?
Säure und Basen
Jetzt zu einem letzten Poblemkreis, das eine Trainerin letztens auf folgenden Punkt brachte: "Seit ich Spinning mache, habe ich Zellulite."
Was Zellulite eigentlich ist, weiß man heute: Säuren, die durch unsere meist eiweißbetonte Ernährung im Überschuß anfallen, werden durch Basen neutralisiert und im Gewebe eingelagert.
Das Gewebe verklebt, die Zellulitedellen bilden sich. Aber woher kam das jetzt bei unserer ranken und schlanken Trainerin?
Tja man übersetzt mal Laktat: Milchsäure! Durch Ihr Training bildete sie Unmengen von Milchsäure, die eingelagert wurden und zur Zellulite führten.
An diesem Thema Säurebildung durch Training hängt noch ein Rattenschwanz von Wissenswerten. Das fängt von Gelenkproblemen an, Haarausfall und und und.
Was steckt dahinter? Wenn unsere Nahrung verstoffwechselt wird, bleibt entweder ein Säureüberschuss oder ein Basenüberschuss. Ideal ist genau die Balance. Leider ist unsere Nahrung immer Eiweiß- und Zucker betonter geworden. Bei Eiweiß bleibt die Harnsäure übrig, bei Zucker und Alkohol Essigsäure. Gleichzeitig werden unsere basischen
Nahrungsmittel (Gemüse etc.) immer mineralärmer. Z.B. Magnesium ist ein Mangelstoff. Durch die Eiszeit aus den Böden ausgewaschen, durch chemische Düngung und sauren Regen gebunden, ist es wirklich "Mangelware" geworden.
Die Säuren müssen nun ausgeschieden werden. Aber die Niere macht ab einem bestimmten Säurewert dicht,
weil sie sich nicht selbst verärzen will (die sog. Nierensperre). Also muss der Körper die Säuren selbst neutralisieren und hohlt sich die nötigen Basen aus bestehenden Körperstrukturen: zunächst aus den Haarwurzeln, dann aus den Zähnen und aus den Knochen.
Die neutralisierten Säuren werden jetzt im Fettgewebe abgelagert und verkleben das Gewebe. Resultat: Zellulite. Diese Einlagerungen sind das, was der Volksmund als Schlacken bezeichnet.
Und plötzlich wird einem einiges klar:
Warum haben viele Sportler dünne Haare?
Warum haben Tennisspielerinnen Cellulite?
Warum sagt der Volksmund: Jedes Kind kostet einen Zahn?
Woher kommt Osteoporose wirklich?
Wir haben es ausgetestet. Ein austrainierter Trainer fährt 1 x wöchentlich ein Spinningprofil und kommt
aus dem Kurs mit einem Laktatwert von 4,5 mmol. Danach nahm er eine basichen Kräutermischung ein.
Ergebnis: er kam im gleichen Kurs bei gleichem Belastungsprofil nicht mehr über 2,5 mmol Laktat. Es war wirklich erstaunlich.
Kein Nahrungsergänzungsmittel hat bisher einen solchen messbaren Ergebnis geführt.
In diesem Zusammenhang haben wir auch ein Basenbad getestet: Das Ergebnis war ebenfalls erstaunlich. Nach einer Stunde Basenbad, lag der Laktatspiegel um 1 mmol. Das Badewasser hatte seinen ph-Wert von 8,5 auf 7,5 verschoben.
Ph ist logarithmisch, das heißt das Badewasser ist 10 x sauerer geworden. Die Haut wird beim Basenbaden nicht schrumpelig. Auch die Bodylotion kann man sich dann sparen, denn plötzlich funktioniert auch wieder die Eigenhautfettung.
Also wir sind davon begeistert und bauen das in die Gesamtempfehlungen zum Training mit ein.
Bezugsquelle: Firma P. Jentschura
News zu Säure & Basen i.V.m. Sport von Roland Jentschura
Falls Ihr Fragen habt, oder Anregungen, als engagierter Trainer freue ich mich immer auf Austausch. Und allen, den ich wieder mal auf die
Füße getreten habe ... ich weiß, daß ich nichts weiß und nie aufhöre zu lernen ... und Du?
Ansonsten vielleicht bis zum nächsten Kurs.
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Jo Joachim Oehm
e-mail: JoachimOehm@aol.com
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